| Event Bericht: Kölner Lichter 2009 |
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| Geschrieben von: Chris | |||
| Dienstag, den 06. Juli 2010 um 16:34 Uhr | |||
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Köln Lichter 2009 – Event Bericht
Hier geht zu mehr Bilder zu den Kölner Lichtern 2009
Vorwort: Bei größeren Events wie den Kölner Lichtern 2009 investiere ich im Vorfeld meist einige Tage um alles zu Planen und zu durchdenken. Ist man erst einmal vor Ort kann man nicht mal „kurz“ 250km nach hause fahren und etwas vergessenes holen. Fängt man mit dieser Art der Event-Fotografie erst an oder hat ein extrem wichtiges Event vor sich sollte man sich eine Liste anlegen mit Dingen die man mit nehmen sollte. Zum einen behält man auch bei vielem Equipment den Überblick, Denkfehler sollten hier mit einer roten Fahne wedeln und um Berichtigung betteln, zum anderen hab ihr so auch eine Checkliste beim beladen von eurem bevorzugten Transportmittel. Je nach dem was für ein System man hat kann man auch gleich Platzprobleme vor der eigentlichen Beladung erkennen und für Alternativen sorgen, oder sich in der Ausrüstung beschränken. Ich würde euch in diesem Bericht gerne zeigen wie so etwas aussieht, leider habe ich die Dateien von 2009 nicht mehr greifbar. Aber zum Event Bericht für die Kölner Lichter 2010 kann ich die gerne veröffentlichen!
Vorbereitungen: Viele meiner Familie/Freunde/Bekannte die zu solchen Events nicht mitkommen (Ich fahre gerne mit mehren Leuten los, von den Vor/Nachteilen berichte ich an anderer Stelle) muss ich mir öfter anhören das ich eine Macke hätte beim Thema Vorbereitungen. Nun da haben sie wahrscheinlich gar nicht so unrecht, Fakt ist aber wenn man die Leute fragt die zu solchen Events mitkommen: Gut Vorbereitet und geplant! Je mehr Arbeit ihr in den Vorbereitungen erledigt desto „Entspannter“ sind solche Unternehmungen meistens. Zum Beispiel die Zeitplanung ist sehr wichtig, ihr wollt ja nicht zu Spät kommen und das beste verpassen.. Das Thema kann aber recht Komplex sein und ich denke da werde ich euch mit einem extra Artikel belästigen – Übersicht ist alles. Die Ausrüstung zusammen stellen habe ich bereits erwähnt, die Vergangenheit bei den Kölner Lichtern 2006-2008 hat gezeigt das man irgendwie nie weniger mit nimmt, das Problem bei so einem Event wie in Köln ist, das man nicht mit dem Auto direkt bis vor Ort des Geschehens kommt. Also muss man das Zeug vom Auto zum Zielort schleppen. Das muss besser gehen dieses Jahr – war mein Gedanke. Kosten darf es ja nicht viel, wie immer, schließlich ist es leider „nur“ ein Hobby mit dem man kein Geld verdient - also nicht Falsch verstehen ich würde schon wollen, Sponsoren / Auftraggeber. Also habe ich mir eine faltbare Sack karre vom Schwiegervater geliehen, sie konnte man so Kompakt zusammen falten das sie gut im Kofferraum platz fand, um aber damit etwas gescheit Transportieren zu könnten musste noch ein Behältnis her was ebenfalls Platzsparend zu verstauen ist. In einem Kofferraums eines Mazda 626 Stufenheck ist Platz nämlich Mangelware. Eine Solide Einkaufsbox wurde kurzerhand Missbraucht weil – die war schon vorhanden. Um alles zusammen zu Pfuschen würden dann Gummibänder missbraucht um das ganze, relativ, fest zu verschnüren. So weit zumindest der Gedanke dahinter, ein wenig Probiert haben wir zwar Zuhause aber wie sich das mit voller Zuladung verhält stand noch offen … Eine gute Woche vor dem Event habe ich mindestens jeden Tag die Wettervorhersage für den besagten Tag geprüft – wie war das mit Verrückter? Es Kristallisierte sich raus das es düster werden könnte mit dem Wetter. Ich habe mir in der Bucht einen „günstigen“ Anglerschirm besorgt. Als Sitzgelegenheiten kommen bei uns übrigens Faltstühle zum Einsatz, da man in ihnen mehre Stunden bequem sitzen kann und für den Transport relativ Platzsparend und Kompakt verstauen kann. Unter einen Anglerschirm können gut zwei Leute mit ihren Faltstühlen drunter, ich habe beim kauf des Schirms darauf geachtet das eine Plane mitgeliefert wird die als Windschutz dient. Sicher noch keine Optimale Lösung da wir meist zu viert unterwegs sind, so müssten im Fall der fälle die anderen zwei normale Regenschirme festhalten, bzw. Kabelbindern sei dank, das ganze am Faltstuhl fest tackern.
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Auf geht es: das vierte Jahr schon Kölner Lichter und ich habe es wieder einmal nicht geschafft das Auto am Vortag zu beladen. Das hat den Zeitplan mal wieder gründlich versaut. Aber was soll es, für was Plant man(n) Zeitreserven ein?! Zeitreserven – ihr habt schon richtig gelesen, laut Google Maps – Routen-Funktion habe ich eine ungefähre Fahrzeit von 2 ½ Stunden nach Köln. Bei guten 250km, da kann man je nach Uhrzeit schon mal 30-60 Minuten Luft einplanen. Man sollte vor Veranstaltungsbeginn da sein, beim Fotografieren ist der Standort enorm wichtig. Ist man früh genug da hat man noch freie Platzwahl und muss keine Alternativ-Standorte aufsuchen. Ich mache mir jedes mal die mühe Google Earth oder Maps anzuwerfen und mir auf den Sat-Bildern alles genau anzusehen. In Köln versuche ich zum Beispiel nicht nur das Feuerwerk zu Fotografieren sondern auch für die Stadt typische Bauwerke mit einzubeziehen. Erst so bekommt ein Feuerwerk ein Gesicht. In Köln und bei dem Standort fällt diese Entscheidung natürlich leicht, der Dom muss aufs Bild, oder einer seiner Brücken wenn sie schön ausgeleuchtet werden. Hier sollte man immer mehr als nur einen Standort suchen für den Fall das man dort nicht Fotografieren kann. Gründe gibt es dafür viele, das schlimmste: Abgesperrt... Vom eigenen Standort mal abgesehen sollte man auch klären wo man Parkt, je nach dem, wie viel das ca. Kostet, wie viele Parkplätze gibt es da überhaupt (muss ich auch hier eine Alternative suchen für den Fall der fälle?) und wie weit ist das vom Event weg (Schleppen …). Ich denke langsam wird allen klar wieso Vorbereitungen so wichtig sind!
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Nun ich hatte einen Parkplatz der von Ort und Lage Perfekt gewesen wäre, aber vor dem Veranstaltungsbeginn war er schlicht nicht geöffnet. Da keine Alternative eingeplant war hieß es suchen, wieder Zeit die man sicher sinnvoller nutzen könnte. Wir haben einen Parkplatz für relativ wenig Geld gefunden. Auf dem weg zum Standort ist uns ein anderes BMX-Rad Event aufgefallen. Später – zum Glück noch rechtzeitig haben wir mit bekommen, das wir auf einem Parkplatz standen der genau für dieses BMX-Event gedacht war. Problem dabei ist das er viel zu früh geschlossen hätte, zum Glück haben wir dann einen weiteren Alternativ-Parkplatz gefunden bevor unser Auto bis um 7 Uhr am nächsten Tag hinter Gittern gelandet wäre. Wie gesagt Planung … Unser Standort war fast gut gewählt, als es sich aber mit Menschen füllte zeigte sich schnell das wir Probleme bekommen würden. Die Leute stehen einem vor der Linse, glaubt ja nicht das die Menschen rücksicht nehmen würden wenn ihr ein Stativ da stehen hättet. Im späteren verlauft als es immer enger wurde haben sich die Leute zwischen unsere Stative den Weg gebahnt sich dran fest gehalten, dran herum geruckelt. Nach einigen „Umbauten“ ist es mir dann bereits gelungen diese Kletteraktionen zu unterbinden. Für das Jahr 2010 weiß ich es besser (Überraschung hrhr). „Hey du warst da doch schon drei mal vorher, kanntest du doch schon!“, im Jahr 2009 wurde der Ort der Veranstaltung geändert, aus Sicherheitsgründen – sprich wegen Platzmangel. Daher musste man mit neuen Probleme rechnen, die Jahre davor hat man sich auf oder an einer Brücke vor das Geländer gestellt und war sicher vor Stativ-Kletterern. Kommen wir zum nächsten spannenden Punk dem Wetter, es war eine total verregnete Saison 2009. Köln sollte da keine Ausnahme werden. Regen hoch drei und der Wind war auch nicht ohne, da freut man sich wenn man einen Anglerschirm mit Windschutz mitbringt. Beim Aufbauen gab es nur ein Problem, im Kies bekommt man Heringe nicht gescheit in die erde, wie also diesen Windschutz fest bekommen. Ein großer Stein sollte das Problem lösen. Da will man sich in die Faltstühle sinken lassen um nach getaner Arbeit die Aussicht zu genießen kommen 3 Securitys an, die sich das spektakel des Aufbaus vorher von weiter Weg angesehen haben. Was sagen die? „Der Pavillon muss weg. Normal ist das gar nicht unsere Aufgabe, dafür ist das Ordnungsamt zuständig die hier gerade mit einem Auto vorbei gefahren sind.“ Stopp: Jetzt ganz ruhig und sachlich bleiben, erstens ihr habt nicht viel zu Melden, könnt nur versuchen zu Verhandeln. Zweitens machen die Jungs auch nur ihren Job um keinen vom Chef auf den Sack zu bekommen. Also schön Freundlich und Nett bleiben in solchen Situationen! Das sie uns gemütlich zugeschaut haben beim Aufbauen war das schon mal eine gute Art die Situation mit einem Lächeln zu beginnen. Danach war Überzeugungsarbeit angesagt, das ist ein großer Regenschirm und kein Pavillon – zusätzlich mit einem Windschutz – Details... Nun wir haben zumindest einen Teilerfolg gelandet und konnten den Schirm stehen lassen, der mühsam Aufgebaute Windschutz musste weg. Später als es voller wurde haben sich keine Ordnungshüter mehr in die Masse getraut, da wurden ganze Standmuscheln aufgebaut. Eigentlich hätten wir den Windschutz zu diesem Zeitpunkt auch wieder aufbauen können, aber da hat man sich an die Gegebenheiten gewöhnt und ertragen. In diesem Jahr wurde einem aber erst Bewusst wie wichtig Regenschutz ist und wo es überall Haperte bei der Ausrüstung. Aber es ist nichts passiert, DSLR ist nicht abgesoffen und wir konnten uns ganz gut trocken halten. Man sollte aber Improvisieren können, sonst steht man dumm da. Über die Menschen denen euer Hobby egal ist schrieb ich ja schon, als der Schiffskonvoi ein trudelte wurden Wunderkerzen angezündet. Immer eine tolle Stimmung, aber nicht wenn jemand einem so was in die Linse hält! Zu unserer totalen Überraschung wurde auch ein Vorfeuerwerk geschossen. Also wurde alles Hektisch aufgebaut eingestellt und los fotografiert. Da waren zwei Pärchen in Motorrad Kombi die 10 Minuten vorher erst erschienen sind. Also nett gefragt ob sie 3 Schritte wo anders hin können, ohne murren haben sie es auch gemacht. Zu unserer Freude ( wer hier Sarkasmus findet darf sie behalten) setzte auch wieder leichter Regen ein, dank vorhandener Assistenten wurden Schirme über mich und meinen Freund der Filmte gehalten. Die Linsen haben trotzdem Tropfen abbekommen, so wurde also ab und an getrocknet. Nachdem Feuerwerk hieß es ja noch eine gute Stunde tot zu schlagen, der Regen wurde nerviger, überall Regenschirme. Es sah so aus als ob nur die vorderen reihen was vom Feuerwerk haben würden. Aber der Regen ließ nach und kurz vor dem beginn sind auch die Schirme wieder verschwunden – fast. Ein älteres Paar in Schusslinie war der Meinung der Schirm bleibt da. Dank starker Taschenlampe mit Strobe-Modus konnte man sich aber einig werden ;-). Der Wind, der uns den ganzen Tag über drangsaliert hatte, ließ Prompt nach und ist zu einem windigen Rinnsal geworden. Das Feuerwerk verschwand im Dunst, der zarte Wind der nur noch herrschte blies dann den ganzen Qualm in unsere Richtung. Wie man in der Galerie sehen kann sind die Fotos trotzdem nicht schlecht geworden, aber da man das in diesem Moment noch nicht wissen kann war meine Stimmung erstmal im Keller. Nach dem Feuerwerk wurde natürlich der Bilder-Pool auf dem Kamera-Display durch gesehen und erkannt das es doch nicht so schlimm war wie vermutet. Nach so einem großen Event wollen natürlich gleich alle nach Hause. Wohl wissend haben wir gemütlich unser Zeug zusammen geräumt und sind noch eine weile sitzen geblieben. Es nutzt nichts mit der Masse zu rollen, selbst wenn man es zum Auto geschafft hat, sitzt man mit Stopp&Go mindestens noch eine Stunde, wenn nicht noch mehr fest. Also kann man sich, wenn es das Wetter zulässt, noch eine Stunde hinsetzen und über den Tag reden. Danach erwarten einen noch 2 ½ Stunden Rückfahrt und die Leute alle Zuhause absetzen. 2010 kommen alle zu mir und Fahren selbst nach Hause da mir das nun auch langsam zu viel Fahrerei ist.
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Ja das war mein „kleiner“ Erlebnis Bericht, zumindest so gut ich das nach einem Jahr noch zusammen bekomme. Für 2010 wird es auch wieder einen Bericht geben, im Optimalen fall dauert das dann aber kein Jahr bis zum erscheinen. Ich hoffe es gibt Leute die sich meinen Text überhaupt antun ;-)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 14:28 Uhr |








Kommentare
Ik habe alles gelesen und muss sagen, du hast schon besser geschrieben!!! Aber im großem und ganzem ist es dir gut gelungen!
Ik wünsche DIR/euch viel spaß in Köln und wehe dir du kommst ohne super Aufnahmen nach Hause!